🇱🇮 LiechtensteinMärz 2026

Krankenkasse Liechtenstein — nur 3 Kassen, Arbeitgeber zahlt 50%

Das Gesundheitssystem in Liechtenstein unterscheidet sich fundamental von der Schweiz. Mit nur drei zugelassenen Krankenkassen und einer einzigartigen Arbeitgeberbeteiligung ist der Vergleich schnell gemacht — aber es gibt trotzdem wichtige Unterschiede.

Nur 3 Krankenkassen zur Auswahl

Während in der Schweiz über 50 Krankenkassen um Versicherte werben, gibt es in Liechtenstein genau drei zugelassene Anbieter für die obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP): CONCORDIA, SWICA und die FKB (Freiwillige Krankenkasse Balzers). Jeder Einwohner muss sich bei einer dieser drei Kassen versichern.

Arbeitgeber zahlt 50% der Prämie

Der grösste Unterschied zur Schweiz: In Liechtenstein übernimmt der Arbeitgeber die Hälfte der OKP-Prämie. Was in der Schweiz undenkbar wäre, ist in Liechtenstein gesetzlich verankert. Dadurch ist die effektive Belastung für Arbeitnehmer deutlich geringer.

Kinder unter 16 sind gratis versichert

Familien profitieren besonders: Kinder unter 16 Jahren sind in Liechtenstein kostenlos in der OKP versichert. In der Schweiz zahlen Eltern auch für jedes Kind eine separate Prämie.

Franchise-Stufen

Liechtenstein bietet vier Franchise-Stufen: CHF 500, 1'500, 2'500 und 4'000. Je höher die Franchise, desto tiefer die monatliche Prämie — gleich wie in der Schweiz, aber mit anderen Beträgen.

Selbstbehalt

Der Selbstbehalt beträgt 20% der Kosten über der Franchise (10% für Rentner). In der Schweiz sind es einheitlich 10%.

Fazit

Das liechtensteinische System ist einfacher, sozialer und für Arbeitnehmer günstiger als das schweizerische. Mit nur 3 Kassen ist der Vergleich schnell gemacht. Nutzen Sie unseren Krankenkassenrechner für Liechtenstein, um die günstigste Option für Ihre Situation zu finden.

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